Das BO-Programm für den 11. Jahrgang
- Fragebogenerhebung: Alle neu aufgenommen Schülerinnen und Schüler
der 11. Klassen füllen kurz nach Beginn des Schuljahres einen
Fragebogen aus, in dem u.a. die aktuelle "Berufsorientierung"
erfasst wird.
- Diesen Fragebogen erhalten die Schülerinnen und Schüler
zwar als "Papierfragebogen", aber sozusagen nur zum Üben;
im zweiten Schritt übertragen sie ihre Fragebogeneinträge im
schulischen Intranet in ein elektronisches Formular. Aufgrund der
dahinter stehenden Datenbank kann die Auswertung der Fragebögen
quasi auf Knopfdruck erfolgen.
- Die Ergebnisse werden auch nach Tutorengruppen differenziert
dargestellt und mit den Tutoren (oder im Fach Po&Wi) gesichtet und
diskutiert.
- Eine erste (unterrichtliche) Annäherung an die
Berufswahlproblematik erfolgt im Fach Politik&Wirtschaft im ersten
Schulhalbjahr im Zusammenhang mit dem Unterrichtsthema "Sozialer
und wirtschaftlicher Wandel" (Arbeitsmarkt, Arbeitsplätze in
den Wirtschaftssektoren usw.).
- Im zweiten Halbjahr werden die Schülerinnen und Schüler von
den TutorInnen und durch einen Daueraushang
im Klassenraum auf die Möglichkeit eines Betriebspraktikums im 12.
Schuljahr und die alternative Teilnahme an einem BO-Programm
hingewiesen.
- Den Schülerinnen und Schüler wird außerdem
vorgeschlagen, sich im ersten Halbjahr des 12. Schuljahres dem
Berufseignungstest des
geva-Instituts zu unterziehen, der nach
Erfassung von Interessen und Kompetenzen eine differenzierte
individuelle Empfehlung zur weiteren Ausbildung (Studium und/oder
Berufsausbildung) bereitstellt.
- Grundsätzlich wird angestrebt, die Schülerinnen und Schüler
der 11. Klassen, die zunächst (haben sie doch gerade erst die
Gymnasiale Oberstufe erreicht) weniger motiviert sind, sich mit der
eigenen BO auseinanderzusetzen, eher mit kleinen Schritten dazu zu
ermuntern.
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