Fächerübergreifendes Projekt der 11f im Februar 1997
Daniel Franke


Wandel im frühen Bürgertum

In der Zeit der Renaissance veränderte sich das Weltbild des frühen Bürgertums. Fürsten, Condottieri (Söldnerführer), Künstler...... begannen nach Ruhm zu streben. Das heißt: Auf die mittelalterlichen päpstlichen Vorherrschaften und ritterlichen Idealen wurde nicht mehr so viel Wert gelegt. Stattdessen konzentrierte man sich jetzt mehr auf den wirtschaftlichen Bereich, wodurch sich auch in der Politik einiges änderte. Ein Beispiel ist die Geschichte der Medici. Angefangen hat es damit, daß sich der Bankier Giovanni di Bicci aus der Familie der Medici mit dem Reichtum seines Hauses eine politische Macht aufgebaut hatte. Vom Vorsteher der Bankgilde war er schließlich zum Gonfalioniere (Bannerträger der Gerechtigkeit ) aufgestiegen. Er forderte die Unterstützung des Gemeinwesens durch die breiten Volksmassen. Dies führte zu einem neuen Steuergesetz,in dem die willkürliche Besteuerung und die Bevorzugung des Adels in eine Vermögenssteuer umgewandelt wurde. Die Nachfolger der Medici führten die Pölitik weiter. In den Bereichen Kunst und Philosophie waren auch Veränderungen festzustellen.So kam es, daß in der Kunst der Körper der Dargestellten einen tastbaren und plastischen Wert bekamen. Das heißt, sie stellten sich dem Betrachter als wirkliche menschliche Körper dar,gerundet und in allen Formen dem natürlichen Vorbild treu.Also anders als die mittelalterlichen Zeichnungen,in denen die Menschen nur symbolisch dargestellt wurden. Der Mensch wurde nun als ein Individuum wahrgenommen. In der Philosophie legte mandrei Elemente fest: - den Neuplatonismus, der Geheimlehrenwie die Sibyllinen, die Kabbala und die Hermelica in sich aufnahm und eine synkretistische Religiösität vertrat - die Rückkehr zu den humanistischen Philosophen - die Entdeckung der wissenschaftlichen Methode und das Aufblühen der Naturwissenschaften, besonders der Physik.

Quellen:


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