Unser Klassenlehrer, Herr Bingula, hat uns vorgeschlagen ein Projekt zu machen, das den Titel ,,Renaissance, Humanismus, Hexenverfolgung" hatte und 3 Wochen dauern sollte, und für uns, wie auch für die Schulleitung ein ganz neues Experiment war. Wir haben es in der Klasse durchdiskutiert und haben uns dann dafür entschieden. Wir begannen mit einem Einführungstag, der in Form einer Autorenlesung gestaltet war. Frau Dagmar Scherf erzählte uns etwas über Hexenverfolgung in Frankfurt und Hessen, worüber sie schon mehrere Bücher geschrieben hat (Sachbücher und Romane). Es war sehr interessant und ein guter Einstieg ins Projekt, da man sich langsam in das Thema einfinden konnte.
Wir haben uns dann 3 Wochen lang im Geschichts- und Gm-Unterricht mit den Themen beschäfligt, die wir uns unter dem Oberthema selbst aussuchen konnten. Darüberhinaus nahmen wir in jedem anderen Fach, mindestens eine Stunde, ein Thema aus dieser Zeit durch. In Biologie zum Beispiel besprachen wir, wie Biologen und Arzte in dieser Zeit gearbeitet haben, in der das Sezierverbot gerade aufgehoben wurde, und wie schwierig das für die Ärzte dieser Zeit war.
Die Hauptarbeiten liefen aber im Kernunterricht (Gm, Geschichte). Wir hatten keinen normalen Unterricht, sondern arbeiteten in Gruppen.Unsere Arbeitsmaterialien mußten wir uns selbst besorgen und einteilen, wann wir was machen wollten. Uns wurde auch nicht vorgeschrieben, welche Arbeitsmaterialien wir verwenden sollten. Eine Gruppe war zum Beispiel in Mainz im Gutenberg Museum, da sie das Thema Buchdruck bearbeitet hatten. Eine andere Gruppe ist in eine Austellung nach Marburg gefahren. Ich war in der Gruppe ,,Musik in der Renaissance" und wir übten einige Stücke aus der Zeit auf Gitarre und Geige ein und spielten sie am Präsentationstag vor.
Am letzten Tag war also Präsentafionstag und dazu waren auch einige Lehrer und die Schulleitung eingeladen. Der Präsentationstag war so gestaltet, daß alle Gruppen ihre Ergebnisse vorgestellt haben in Form von Referaten mit verschiedenen Hilfsmitteln.
Das Projekt war sehr interessant, da man viel Sachen gelernt hat, die man im normalen Unterricht nicht so in den Ausmaßen durchnimmmt. Bei der Klasse kam das Projekt eigentlich sehr gut an, und viele aus der Klasse haben sich dafür ausgesprochen im nächsten Jahr wieder ein fücherübergreifendes Projekt zu machen. Als neuer Voschlag tauchte ein paarmal der Begriff, der ,,Zweite Weltkrieg" auf
Die einzige Kritik, die ich äußern würde ist, daß 3 Wochen etwas zu kurz waren und daß man etwas mehr Zeit haben müßte und die Präsentation nicht an einem Tag, sondern an mehreren Tagen statttinden sollte.