Fächerübergreifendes Projekt der 11f im Februar 1997
Dong-Chu Ahn


Gutenberg - Museum in Mainz - ein Exkursionsbericht

Am Freitag den 7. Februar 97 gingen Ruta, Tana und ich (Don) zum Gutenberg - Museum. Wir hatten am Tag zuvor Herrn Bingula, unseren Tutor, informiert, daß wir nach Mainz gehen wollen. Aus diesem Grund wurden wir schon nach der 4.Stunde befreit und fuhren mit dem Auto nach Mainz. Die Fahrt dauerte ungefähr eine halbe Stunde, doch in Mainz angekommen war es doch ziemlich chaotisch, da keiner von uns sich in Mainz auskannte. Wir hatten dann auch Probleme einen Parkplatz zu finden, zudem wußten wir auch nicht wo das Gutenberg - Museum war, außer daß es in der Nähe des Doms war. Schließlich parkten wir das Auto in einem Parkhaus und gingen auf die Suche zum Gutenberg Museum. Es war doch schwerer, als wir dachten, das Gutenberg - Museum zu finden. Wir hatten zwar viele Leute angesprochen, doch einige waren auch nicht von dieser Gegend oder wußten nicht, wo es war. Andere kannten ein anderes Museum oder schickten uns in die falsche Richtung. Trotz den vielen Wegbeschreibungen, denen wir zweifelhaft vertrauten, fanden wir recht schnell das Gutenberg - Museum, daß wirklich in der Nähe des Doms war.

Im Gutenberg - Museum gab es viel zu besichtigen. Zuerst gingen wir ins Untergeschoß, wo es viele Druckpressen und Setzmaschinen gab. Wir hatten auch das Glück bei einem Druckvorgang live dabei zu sein. (Die Drucke wurden für das ZDF gemacht.) Einige der Maschinen waren immer noch funktionstüchtig und es gab nicht nur die Druckpressen aus der Zeit von Gutenberg, sondern auch modernere.

Man hatte die Maschinen zeitlich geordnet und man konnte an den Tafeln lesen, wie die Maschinen mit der Zeit immer ausgefeilter wurden. Im ersten Stock gab es noch ein paar Maschinen, doch der größte Teil bestand aus Büchern. In einem gläsernen Tresor wurden sogar die ersten Bibeln gezeigt, die Gutenberg druckte, die hinter Panzergläsern und verdunkeltem Licht sicher waren. Wir schossen viele Fotos, doch durften wir nicht mit dem Blitz arbeiten, da das alte Papier sehr empfindlich war. Es wurde auch das Verfahren des Gießens und des Buchbindens gezeigt. Im zweiten Stock hatte man hauptsächlich die verschiedenen Bereiche gezeigt, die durch den Buchdruck dieser Zeit öffentlich wurden, wie zum Beispiel aus christlicher Sicht die Bibel. Es gab darüber hinaus Landkarten, Astrologie, Kunst und Wissenschaft.

Der dritte Stock beschäftigte sich mit dem Druck vor Gutenberg. Viele asiatische Drucke wurden gezeigt, die hauptsächlich aus Holz oder Stein gemacht waren. Als wir dann, voll mit Informationen in unseren Köpfen, die Treppe runter gingen, besuchten wir den Gutenberg Souvenir Shop. Der Shop hatte neben Souvenirs die kleinste Bibel der Welt, auch Tinten, Federhalter und Briefpapiere, Bücher und Lektüren. Natürlich ließen wir uns für eine gutes Buch beraten und stellten nebenbei Fragen über Gutenberg. Die nette Verkäuferin schickte uns zur Gutenberg - Gesellschaft, da wir ein Buch suchten mit dem Thema „Inwiefern die Erfindung von Gutenberg sich auf die Welt ausgewirkt hatte". In der Gutenberg - Gesellschaft, die gleich nebenan war, empfing uns eine sehr nette Dame, die die Sekretärin der Gutenberg - Gesellschaft war. Wir erklärten ihr, was für ein Buch wir suchten und kurz darauf gab sie uns eine limitierte Lektüre, die vor dem Zweiten Weltkrieg gedruckt wurde. Mit großem Dank verabschiedeten wir uns.

Nachdem wir mit dem Museumsbesuch fertig waren, schauten wir uns in Mainz um und sahen auch die Altstadt. Wir gingen dann am Nachmittag nach Hause.


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