Fach: Biologie


"Abiotische Faktoren"


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Einstieg:
Vor der Betrachtung der abiotischen Faktoren und ihrer Bedeutung für Lebewesen wurden neben der Klärung und Definition der typischen Begriffe auch bereits das Prinzip der Stoffkreisläufe und der vereinfachte Fluss der Biomasse, also das System aus Produzenten, Konsumenten und Destruenten gemeinsam erarbeitet. In der Regel wurde dann im Zusammenhang mit dem Wasserkreislauf der Faktor Wasser als abiotischer Faktor zumindest teilweise betrachtet um daraufhin feststellen zu können, dass ein Biotop noch durch andere abiotische Faktoren gekennzeichnet ist. Erarbeitung: Die von den Schülern zusammengetragene Liste abiotischer Faktoren umfasst i.d.R. folgende Rubriken/ Faktoren:
Wasser
Boden
Luft
Klima
Jahreszeiten
Licht
Temperatur

Je nach Größe des Kurses und in Abhängigkeit der in einem Unterrichtsraum (Computerraum oder ähnliches) parallel zur Verfügung stehenden Schüler-Computerarbeitsplätze lassen sich noch Unterteilungen zu den bereits genannten Themen finden ( z.B. Licht (ohne Photosynthese) und Licht (mit Photosynthese) oder ergänzende, bzw. weiterführende Themen dazu nehmen.
In Zweiergruppen (optimal) bis Dreiergruppen erarbeiten die Schüler dann das von ihnen gewählte Thema. Dazu werden zuerst (fast immer, manchmal sogar ausschließlich) Internet-Recherchen durchgeführt, wobei die gefundenen Dokumente sinnvollerweise in einem Materialienordner gesammelt werden sollten. Dies ermöglicht es, den Schülern nach Abschluss des Projekts, sowohl ihre Powerpoint-Präsentationen, als auch die von der Gruppe als Downloads dokumentierten und gesammelten Websites auf CD-ROM zu brennen und ihnen somit als Komplettmaterialien - auch im Hinblick auf die spätere Vorbereitung zum Abitur - zur Verfügung zu stellen. Abweichend zu den sonst für das Programm Powerpoint üblichen Präsentationen sind die Schüler explizit angehalten, die selbst erarbeiteten Inhalte nicht nur für einen einmalig zu haltenden Vortrag aufzuarbeiten, sondern sie sollen so aufbereitet werden, dass die anderen Lerngruppen, aber auch sie selbst sich gut in das entsprechende Thema einarbeiten können oder zu einem späteren Zeitpunkt Inhalte selektiv wiederholbar sind. Dies bedeutet (im Gegensatz zu der sonst eher üblichen Einsatzstrategie für Powerpoint als "linear ablaufender Folienvortrag"), dass eine höhere Verlinkung innerhalb der Folien und Folieninhalte angestrebt wird.

Auswertung:
Die Gruppen stellen ihr Arbeitsprodukt am Ende im Plenum vor und weisen dabei auch auf die Besonderheiten ihrer Arbeit, Materialienbeigaben etc. hin. Die Powerpoint-Präsentationen werden dann gesammelt und zusammen mit den Materialiensammlungen für jeden Schüler auf CD-ROM gebrannt. Je nach den verteilten Themenbereichen und deren Schwierigkeitsgrad, aber natürlich auch in Abhängigkeit von den von den Schülern bereitgestellten fachlichen Inhalten, lassen sich jetzt auch für den weiteren Unterrichtsgang oder für die Vertiefung schwieriger Inhalte problemlos Materialien, Graphiken aus den Folieninhalten für den Unterricht herausziehen, zu Arbeitsblättern zusammenzustellen etc. Bei Bedarf kann man jetzt auch kritisch mit den Schülern zusammen über die Möglichkeiten, Umsetzungen etc. des Mediums Powerpoint diskutieren, z. B. indem ein Abgleich zwischen den Entscheidungs-/Bewertungsbögen, wie sie an der Schule in diesem Fach für Präsentationsprüfungen existieren und den von den Schülern erstellten Präsentationen stattfindet.

Unterrichtprojekte brauchen Zeit. Je mehr "Fliegen man mit dieser Klappe gleichzeitig schlagen möchte" (Selbständiges Lernen, Arbeit mit einer oft nur wenigen Schülern wirklich vertrauteren Software, Reflektionen über Powerpoint als Präsentationsmedium in Präsentations-Abitur-Prüfungen Erarbeitung recht umfangreicher Themenbereiche …), desto höher wird der Zeitaufwand. Falls die Schüler ausschließlich an Schulrechnern arbeiten können und sollen und falls man nur wenige (vermeintliche?) Schüler-Experten für Powerpoint hat, dann sind (10 -)15 Schulstunden (inclusive der Vorstellung der Arbeiten) von der Idee bis zum Produkt eine realistische Zeitspanne. Bei Arbeitsmöglichkeiten der Schüler außerhalb der eigentlichen Unterrichtsstunden lässt sich diese Zeit dramatisch verkürzen.

Anlage: ein paar Folien aus solchen Schülerprojekten

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