Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige Unterrichtseinheiten oder -bausteine vor, in denen der Einsatz neuer Medien eine besondere Rolle spielt. Viele eignen sich zum Nachmachen und sind erweiterungsfähig.
| Allgemein / schulintern: Das Wissenszentrum |
Das Wissenszentrum bildet einen der zentralen Punkte
der Nutzung neuer Medien in der Ernst-Reuter.Schule 1. Man muss es sich
als eine spezielle Nutzung eines Intranets vorstellen. Von jedem PC in
der Schule ist es - als Startseite voreingestelllt - zu erreichen,
koordiniert so die verschiedenen hausinternen "Dienste" und führt
Anfänger wie Fortgeschrittene zu einer sinnvollen Nutzung des
Angebots an neuen Medien. Informationen anbieten, Software
bereitstellen, eine Plattform für selbstständiges Arbeiten
bieten - dies sind die zentralen Aufgaben des Wissenszentrums. |
| Allgemein / schulintern: BerufsOrientierung |
In einem Oberstufengymansium - besonders in einer Stadt
wie Frankfurt mit ihrer vielfältigen Schullanschaft - spielt die
Berufsorientierung eine sehr große Rolle. Die Perspektiven "Studium"
und "Berufsausbildung" müssen hier gleichwertig behandelt
werden. Berufsorientierung bedarf der Kontinuität; punktuelle
Informationen etwa durch Mitarbeiter der Agentur für Arbeit sind
unzureichend. Berufsorientierung muss Bestandteil eines stringenten
Konzepts der Schülerlaufbahnberatung sein, die die individuellen
Interessen und Probleme der Schülerinnen und Schüler nicht nur
respektiert, sondern zum Ausgangspunkt aller berufsorientierenden Maßnahmen
macht. Das BO-Team unserer Schule nutzt die neuen Medien und die Möglichkeiten
des schulinternen Intranets so weit wie möglich aus, um diesen
Zielen gerecht zu werden. Die notwendige Software wird überwiegend
innerschulisch - oft in den Datenbankprojekten
der Informatik-Leistungskurse - entwickelt. |
| Deutsch: Textanalyse |
Die vorgelegte Power-Point-Präsentation ist ein
kleiner Baustein für die Arbeit mit Sachtexten. Sie führt in
methodischen Schritten ein in die Methode der Zusammenfasung von Texten
- tägliches Brot des Unterrichts. Dabei soll gelernt werden, nicht
nur den Inhalt des Textes zu reproduzieren, sondern seine Struktur
herauszuarbeiten. Die Präsentation kann im Plenum vorgeführt
und dabei schrittweise bearbeitet werden, sie kann aber auch individuell
durchgearbeitet werden. Es wurde versucht, den Nutzerinnen und Nutzern
die etwas spröde Materie durch eine nicht nur bitterernste
Darstellung näher zu bringen.
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| Deutsch & Geschichte: Videoprojekt für Anfänger |
Wie gut können Sie schauen? Sehen Sie, was Sie
sehen, oder das, was gemeint ist?? Filme nicht nur auf der inhaltlichen
Ebene, sondern vor allem auf der medialen Ebene zu verstehen ist gar
nicht so einfach. Aber das, was im klassischen Deutschunterricht immer
so schwer erscheint, wird ganz leicht, wenn SchülerInnen selber
einen Film drehen. Schiller hätte sich gar nicht so sehr gewundert
- oder vielleicht doch, weil die SchülerInnen viele Bezugspunkte zu
ihrer Zeit und ihrem Leben gefunden haben.
und die Verfilmungen
wurden fast so euphorisch aufgenommen wie die Uraufführung
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| Deutsch: Videoprojekt für Fortgeschrittene |
Woyzeck - ein von Mitschülern und Lehrern gequälter
Schüler entdeckt durch eine SMS die Untreue seiner Freundin
Das ist neu - aber die literarische Vorlage aktualisierend gar nicht mal
so falsch. Die Verfilmungen haben den SchülerInnen gezeigt, wie groß
die Aktualität der Literatur ist, die sie im Deutschunterricht zu
lesen haben. Sie haben nicht nur ihre Fähigkeiten beim
Interpretieren und Verfilmen vertieft, sondern sich auch fundiert auf
die Präsentationsprüfungen vorbereitet.
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| Fremdsprachen: E-Mail-Projekte |
An der ERS1 werden schon seit mehreren Jahren
E-Mail-Projekte im Fremdsprachenunterricht durchgeführt. Neben
Projekten mit fortgeschrittenen SchülerInnen, die schon mehrere
Jahre die entsprechende Fremdsprache lernen, hat sich der Einsatz von längerfristigen
E-Mail-Partnerschaften gerade auch bei Sprachanfängern bewährt.
Die SchülerInnen haben die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse in
realen Kommunikationssituationen anzuwenden. Das sorgt in der Regel für
eine hohe Motivation im Unterricht. Darüber hinaus bieten
E-Mail-Projekte in vielerlei Hinsicht eine besondere Chance für
interkulturelles Lernen. |
| Fremdprachen: Internet-Recherchen |
Schon seit mehreren Jahren werden an der ERS1 im
Fremdsprachenunterricht regelmäßig Internetrecherchen
durchgeführt. Ein solches Vorgehen bietet sich vor allem zur
Erarbeitung von landeskundlichen Themen an. Dabei hat sich immer wieder
gezeigt, dass der Einsatz von Neuen Medien sehr motivierend auf die SchülerInnen
wirkt. Die SchülerInnen arbeiten meist sehr engagiert bei solchen
Projekten und erwerben dabei eine Vielzahl von Schlüsselqualifikationen.
Sie trainieren in vielfältiger Weise die Verwendung von Neuen
Medien. Dadurch werden sie auch in die Lage versetzt, den Computer für
eigene Recherchen einzusetzen. Darüber hinaus wird durch die Arbeit
in den Kleingruppen die Teamfähigkeit, eine wichtige Qualifikation
der heutigen Arbeitswelt, geschult. |
| Kunst: Porträtmalerei - multimedial aufgearbeitet |
Ziel des Unterrichtsprojektes ist es, verschiedene
Gestaltungsmodi der Malerei in der eigenen praktischen Arbeit
auszuprobieren. Zugleich soll es um das Porträt als eine Gattung
der Malerei gehen. Schließlich erfolgt die multimediale Umsetzung
des Arbeitsergebnisses in digitalisierter Form. |
| Musik: Beats und Videoclips mit "MusikMaker" |
Die Musikwelt der Schüler ist heute geprägt
von einer Fülle professionell erzeugter Musik der
unterschiedlichsten Stilrichtungen. Häufig verbunden mit
Videoclips, die das Hörerlebnis Musik visuell einbinden. Daher sind
die Erwartungen die technische Qualität selbstgestalteter Musik
inzwischen sehr hoch. Wenn die eigene Fähigkeit, Musik im
klassischen Sinne zu machen nicht besonders hoch entwickelt ist, ergibt
sich mit Hilfe der Samplebibliotheken und einem Seqenzerprogramm wie dem
MusikMaker neue Möglichkeiten der zeitgemäßen
Musikproduktion. |
| Geschichte: Videoprojekt Holocaust |
Dieses Videoprojekt wurde mit einer 12. Klasse durchgeführt.
Im Rahmen des Themas "Nationalsozialismus" wurde eine
Zeitzeugin von den Schülerinnen und Schülern befragt, dieses
Gespräch wurde von den Schülerinnen und Schülern mit
Video dokumentiert und erweitert durch selbst gewählte Aufnahmen. |
| Mathematik: Geogebra |
Diese Mathematiksoftware wurde in letzter Zeit häufig
erwähnt, ist preisgekrönt und findet aus unterschiedlichen Gründen
gehäuft Einzug in Schulen: - sie ist über das Internet frei verfügbar: www.geogebra.at - sie wird ständig weiter entwickelt - es gibt eine Fülle an Beispielen für dynamische Arbeitsblätter, die über die Internetseite frei verfügbar sind. GeoGebra lässt sich "zwischen" die traditionellen Softwareprodukte Dynamische Geometrie Software (DGS wie cinderella oder DynaGeo) und Computeralgebra-Systeme (CAS wie Derive, Mapel oder Mathematica) einordnen, d. h., es gibt darin Aspekte von beiden, die den Einsatz ab der Klasse 9 sinnvoll erscheinen lassen. |
| Mathematik: Lineare Gleichungen lösen mit Derive |
Bei einer Ordnung des LGS von drei oder höher häufen sich Fehler, die aufgrund von fehlerhaften Lösungsstrategien, unsystematischem Vorgehen oder aber schlicht und einfach Rechenfehlern auftreten. Hier kann ein CAS wie Derive helfen. Durch geschickten Einsatz der gebotenen Möglichkeiten können die Schülerinnen und Schüler ihre per Hand erstellten Lösungen Schritt für Schritt nachvollziehen, Fehler erkennen und diese korrigieren. |
| Biologie: "Abiotische Faktoren" |
Das Unterrichtsprojekt "Selbständiges Lernen"
in Kombination mit der Einübungsmöglichkeit in das (inzwischen
auch beim Abitur in der möglichen Präsentationsprüfung) häufig
genutzte Präsentations-medium Microsoft Powerpoint wurde jetzt
bereits im dritten Jahr im Leistungskurs mit der unterrichtlichen
Thematik "Abiotische Faktoren" durchgeführt. |
| Biologie (& andere): e-books |
Die in den e-books zusammengestellten Materialien,
Aufgaben + Lösungen etc. sind in erster Linie nicht für den
direkten Einsatz als Unterrichtsmaterialien ( in dieser Form)
konzipiert, sondern sollen unterrichtliche Inhalte sichern helfen,
nacharbeitbar machen, vertiefen, in Kombination mit anderen medialen Möglichkeiten
( wie zum Beispiel virtueller Klassenzimmer im lo-net) Zusatzmaterialien
und weitere Übungsmaterialien bereitstellen und sind daher im
besten Sinne des Wortes e-book eine Art interaktive
Unterrichtsmaterialiensammlung/ -Mitschrift/ -Nachbereitungswerk. Darüber
hinaus können sie als Selbstlerneinheiten eingesetzt werden. |
| Biologie (& andere): Braintrainer |
Die Grundidee ist, ein der Eigenheiten unseres Gehirns
angemessenes Lernprogramm für das eigene Lernpensum zur Verfügung
zu haben. Das Programm liegt in einer ersten Version vor und wurde im
Biologieunterricht einer 11.Klass erprobt. Bisher besteht die Möglichkeit,
auf Fragen zu einem bestimmten Themengebiet, eigene Antworten
einzugeben. Diese können im nächsten Schritt mit der
erwarteten Antwort verglichen werden. Ziel ist es, das Vergessen durch
gezielte Wiederholungen (die das Programm dem Schüler vorgibt) zu
minimieren. Die Vernetzung im Schulbereich und mit dem Internet erlaubt
alle Informationsmöglichkeiten optimal in den eigenen Lernprozess
mit einzubinden.
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| Biologie & Ethik: Lernprogramm Gentechnik |
Diese Software ist bereits in mehreren
Biologie-Unterrichtssequenzen erfolgreich zum Einsatz gekommen. Sie
wurde verwendet zur Behandlung von Einzelaspekten des Sachgebiets 12.1.B
(Genetik:DNA), vor allem aber für das Sachgebiet 12.1.C. (Genetik:
Genom - Proteom - Phänom) der neuen Lehrpläne. Das Programm
erlaubt einen sehr variablen Einsatz sowohl unter fachinhaltlichen
Gesichtspunkten als auch bezüglich möglicher
Unterrichtsformen. Es eignet sich außerdem für fächerübergreifende
Projekte Biologie/Ethik. Ebenso kann eine rein ethische Fragestellung
Ausgangspunkt sein, zu deren Bearbeitung der entsprechende
Wissenshintergrund mit Hilfe der CD erarbeitet wird. Viele wichtige
Materialien zum Thema (Bioethik-Konvention, Biosafety-Protokoll,
Embryonenschutzgesetz, Tierschutzgesetz etc.) sind im Originaltext auf
der CD als pdf. Dateien zu finden. Exemplarisch wird hier eine mögliche
Vorgehensweise dargestellt. |
| Chemie: Funktionsprinzip eines Massenspektrometers |
Das Pedagogica - Modul kam in einer Unterrichtssequenz über
Strukturaufklärung organischer Moleküle zum Einsatz. Die Schülerinnen
und Schüler hatten zuvor die Gaschromatographie als analytische
Methode kennen gelernt. Darüber hinaus hatten die Schülerinnen
und Schüler zuvor schon mit einigen Modellen aus der Molecular
Literacy- Reihe gearbeitet und sich dabei den Großteil des benötigten
englischen Wortschatzes angeeignet. |
| Chemie: Strukturformel-Editor |
Strukturformeleditoren kosten gewöhnlich Geld. Es
gibt aber auch ein gutes freeware-Programm. Neben dem Öffnen
gespeicherter Strukturen und Zeichnen von eigenen Strukturformeln bietet
dieses Programm außerdem Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit,
zu Ihren generierten Strukturen den IUPAC-Namen anzeigen zu lassen,
allerdings auf Englisch. Die Benennung von Kohlenstoffverbindungen ist
ein von Schülern gern angenommener Methodenwechsel bei langweiligen
Nomenklaturphasen. Es ist möglich die Formeln äußerst
bequem per Zwischenablage in word oder ein anderes Programm zu übertragen
oder abzuspeichern (gängige Formate). Außerdem ist es möglich,
die Moleküle dreidimensional darzustellen und rotieren zu lassen.
Eine Reihe von Strukturen und Laborgeräten sind bereits vorhanden.
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| Chemie: Erfassung & Darstellung von Messwerten |
Wiederholte Messungen erfordern nicht nur
experimentell, sondern auch in der graphischen Darstellung einen
erheblichen Zeitaufwand. Für die schnelle graphische Darstellung
alleine reichen freeware-Programme. Schüler können Ihre
Messdaten - wenn sie sich in das Programm eingewöhnt haben -
schnell in eine Tabelle eintippen und die Kurven zeichnen lassen.
Interessant sind hier zusätzliche Features wie "Ableiten",
so lässt sich z.B. beim Wendepunkt einer Titration ein schöner
Bezug zum Mathematikunterricht herstellen. Auch für das Zeichnen
erster Titrationskurven in der Mittelstufe sind solche Programme zunächst
ausreichend. |
| Informatik: Datenbank-Projekt "CMS" |
Die Ernst-Reuter-Schule1 beteiligt sich traditionell
mit recht vielen Schulmannschaften an vielen Sportturnieren. Die Schülerinnen
und Schüler werden hierbei immer von einer Sportlehrerin oder einem
Sportlehrer begleitet. Meistens werden auf diesen Veranstaltungen auch
Fotos mit einer Digitalkamera gemacht und immer wünschen alle
Beteiligten, dass über ihr (erfolgreiches) Abschneiden bei diesem
Turnier möglichst schnell eine kleine Dokumentation auf der Website
der ERS1 erscheint.- Für den Webmaster eine Menge Arbei! Da im LK
Informatik in 12/2 eine Projektarbeit zum Thema "Datenbanken"
vorgesehen ist, einigte sich der LK nach kurzer Diskussion darauf, ein
kleines CMS (=Content-Management-System) zu entwickeln, welches es
bestimmten Personen erlaubt, ohne Kenntnisse in HTML und ohne Zugriff
auf den Server der Schule trotzdem aktuelle Inhalte - hier zum Thema
Sport - zu veröffentlichen. |
| Informatik: Ein Fragebogen für's Intranet |
Die Berufsorientierung spielt an der
Ernst-Reuter-Schule 1 eine große Rolle. Aus diesem Grund wird zu
Beginn der Jahrgangsstufe 11 jede Schülerin und jeder Schüler
einer umfangreichen Befragung unterzogen. Die Organisation dieser
Befragung sowie die Auswertung kostet jeweils eine Menge Zeit und macht
viel Arbeit. Dem LK Informatik im Jahrgang 12 wurde also der Vorschlag
gemacht, ein System zu entwickeln, welches zuließ, den Fragebogen "online"
zu bearbeiten und die Auswertung zu automatisieren. Dies wurde dann als
ca. 4 wöchiges Projekt in Form von Gruppenarbeit realisiert. |