Fach: Geschichte


Thema: Videoprojekt: Befragung von Zeitzeugen des Holocaust

Phase 1:

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts werden den Schülerinnen und Schülern die Inhalte vermittelt, die zum Verständnis der historischen Geschehnisse notwendig sind, also die Verfolgung und Ermordung von Juden und anderen Gruppen durch die nationalsozialistischen Schreckensherrscher.

Phase 2:

Die Schülerinnen und Schüler wurden darauf vorbereitet, das Zeitzeugengespräch mit Ahuva Salant durchzuführen, d.h. sie haben sich die wichtigsten Daten zum Leben der Zeitzeugin erarbeitet. Ahuva Salant emigrierte 1939 als Kind nach Shanghai und lebt heute in Israel. Sie sollen Fragen vorformulieren, mussten sich Gedanken darüber machen, wie der Gast an die Schule kommt, welches kleine Geschenk man ihm machen könnte.

Phase 3:

Durchführung des Zeitzeugengesprächs in einem Raum der Schule und Dokumentation des Gesprächs auf Video durch die Schülerinnen und Schüler.

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Phase 4:

Videoprojekt der Schülerinnen und Schüler. Diese werden mit den Videokameras aus der Schule heraus geschickt, um nun ihre eigenen Ideen umzusetzen. Mögliche Aufgabe: Schülerinnen und Schüler suchen Orte in Frankfurt auf, die für die Zeitzeugin wichtig waren (bspw. ehemaliges Wohnhaus) und kontrastieren dies mit ihrem eigenen Leben (bspw. eigenes Wohnhaus.) Hierbei sollten den Schülerinnen und Schülern möglichst viel Freiheit gegeben werden, um ihre Kreativität nicht einzuschränken.

Phase 5:

Nach der Digitalisierung des Materials werden aus dem Zeitzeugengespräch und den Videoaufnahmen der Schülerinnen und Schüler an den Rechnern in der Schule Videosequenzen erstellt, die zum einen über den Besuch von Frau Salant berichten, gleichzeitig aber auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten geben, ihre Gedanken und Empfindungen zu äußern.

Phase 6:

Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Klassenverband. Ein Austausch der Ergebnisse auf einer CD-Rom oder einer DVD ist hilfreich. Eine anschließende Reflexion ist unerlässlich. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur von ihren emotionalen Erfahrungen berichten, sondern auch technische Tipps und Tricks austauschen.

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