Christine Rensing-Grüter                                                         ERNST- REUTER-SCHULE  I                                                        

 

. „Bonjour Futur“: 

 

oder:

Das Internet im Französischunterricht

 

 

 

 

1.      Konzeption des Vorhabens

 

Der Einsatz des Internet im Französischunterricht findet im Schuljahr 1998/99 in zwei Phasen statt; in jeder Phase wird in je einen Internetdienst eingeführt: in der ersten in die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung aus dem World Wide Web; in der zweiten in die E-Mail-Technik mit der Möglichkeit zur authentischen Kommunikation.

 

2.      Lerngruppe

 

Im Schuljahr 1998/99 umfasst die Lerngruppe, ein Grundkurs 12 im 6. Jahr Französisch, 18 Schülerinnen und 3 Schüler. Die technischen Kenntnisse der Lerngruppe sind inhomogen: einige wenige haben noch nie am Computer gearbeitet, die meisten benutzen ihn als Schreibgerät; nur bei drei Schülerinnen sind gute Kenntnisse in der technischen Handhabung des Internet vorhanden; diese Schülerinnen fungieren als technische Assistentinnen und sind für alle Fragen zuständig.

 

3.      Erste Phase:  Informationsbeschaffung aus dem Internet
                            (Oktober/November 1998)

 

Thema: 

Das Thema, eingebettet in die Unterrichtsreihe «La France – un pays, mille visages», beinhaltet eine differenzierte und kritische Betrachtung der unterschiedlichen Regionen Frankreichs: Die Schüler sollen sich aktuelle Informationen zu einzelnen Regionen Frankreichs aus dem World Wide Web beschaffen und zu diesem Zweck genaue Ziele für ihren Bericht festlegen, sich am Computer bestimmte Suchstrategien zulegen, die Informationen kritisch sichten und in Bezug auf ihr Thema auswerten.

 

 

Erwartete Ergebnisse:

 

a) Sprachliche und sachliche Kompetenz:

 

-          Fähigkeit zur Lektüre von authentischen Texten ohne Vorentlastung durch den Lehrer

 

-          Zielsprachliche Kompetenz in Bezug auf die Textrezeption

 

-          Fähigkeit zur eigenständigen Textproduktion

 

-          Kenntnis des französischsprachigen Lebensraums

 

b) Methodenkompetenz:

 

-     Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem PC im Allgemeinen und dem Internet im Besonderen

 

-          Fähigkeit, einen Text nach dem Titel zu beurteilen und ihn global oder selektiv zu verstehen

 

-          Fähigkeit zur Strukturierung

 

 

-          Fähigkeit zur multimedialen Präsentation eines Themas

 

c) Sozialkompetenz:

 

-          Fähigkeit zur eigenständigen, verantwortungsbewussten Arbeit im Team

 

-          Motivation zum Lernen der französischen Sprache

 

 

 

Erfahrungen bei der Umsetzung

 

 a) Durchführung:

 

Der Einstieg in das Projekt umfasst zwei Einheiten, wobei eine Einheit jeweils drei Unterrichtsstunden entspricht:

 

1. Einheit

Einführung in das Thema: Gesamtbetrachtung Frankreichs, v.a. der geographischen und

wirtschaftlichen Seite anhand von Karten und Texten (Plenum / Gruppenarbeit)

 

2. Einheit

Einführung in die technische Seite des Projekts: Kurze Betrachtung der Entwicklung des Internet und seiner Nutzungsmöglichkeiten (Plenum);

Bearbeitung eines Arbeitsblatts zum französischen Textverarbeitungsvokabular (Gruppenarbeit);

Einweisung in die technische Handhabung des Internet (in vier Gruppen, geleitet von der Lehrerin bzw. den drei technischen Assistentinnen);

Einteilung der Schüler in feste Einzelgruppen;

 

ab der 3. Einheit

Beginn der Gruppenarbeit mit dem Arbeitsauftrag anhand von Informationen aus dem Internet eine ausgewählte Region Frankreichs differenziert und kritisch darzustellen.-

Zum Einstieg wurden den Schülern einige Internet-Adressen gegeben (französische Suchdienste; Adressen zu Tourismus, Regionen, Presse usw.)

 

nach Abschluss der Gruppenarbeit (Ende November 1998):

Präsentation der Ergebnisse

 

 

 

b) Kritische Revision:

 

Bei der Durchführung hat sich gezeigt, dass die Ziele so, wie oben anvisiert, auch erreicht wurden. Ganz besonders deutlich wurde die hohe Motivation im Unterricht, die auch zum Ende der ersten Phase kaum nachließ. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten innerhalb ihrer Gruppen fast völlig eigenständig; bearbeiteten die für sie nützlichen Texte gemeinsam anhand von Wörterbüchern (was bei der Bearbeitung von kopierten Texten nicht unbedingt der Fall war) und produzierten auf dieser Basis eigene Texte. Dabei waren sie mit einer solchen Intensität bei der Sache, dass sie  freiwillig auf die Pausen verzichteten.

Von allen Schülern wurde die Vielseitigkeit der Informationen und die relativ schnelle Auffindung sehr verschiedenartiger Texttypen von unterschiedlichen Sprachregistern positiv angemerkt. Im traditionellen lehrbuchorientierten Unterricht könnte eine solche Textvielfalt gar nicht angeboten werden.

Allerdings haben alle Schülergruppen im Laufe ihrer Arbeit auch auf andere Informationsmöglichkeiten zurückgegriffen: So kritisierten die Schüler zum Einen, es fänden sich nicht

genügend aktuelle Informationen (Gruppe Korsika), bzw. zu wenig kritische (Normandie), zu sehr auf die Touristik und überhaupt das Kommerzielle gerichtete Informationen (alle Gruppen). Entsprechend griffen sie auf Informationen aus aktuellen Zeitungen/Zeitschriften und Büchern zurück, bzw. zeichneten spezielle Karten selbst, usw. 

Die genannten Schwierigkeiten gehen möglicherweise auf die Tatsache zurück, dass den Schülern zu Beginn des Projekts Adressen von französischen Homepages zu den Themen französische Geographie, Politik usw. vorgegeben wurden, die nicht den ganzen Informationsbedarf abdecken konnten. Es ist vielleicht günstiger, ihnen doch Suchstrategien  beizubringen, so dass sie über französischsprachige Suchmaschinen weiterkommen könnten. Dies war zu Beginn vermieden worden um die technisch weniger kompetenten Schüler nicht zu überfordern. Hier wäre zu überlegen jeweils einen "Spezialisten" pro Gruppe einzusetzen, der die Suchstrategien beherrscht und sein Wissen nach Bedarf einsetzt bzw. weitergibt.

 

Es ist anzumerken, dass beim Einsatz der Neuen Medien einige Schüler im technischen Bereich ebenso gut sind wie der Lehrer oder kompetenter als er, was auch ganz natürlich ist, da er in diesem Bereich  auch "fachfremd" arbeitet. Diese Kompetenz sollte - wie im vorliegenden Projekt - den entsprechenden Schülern auch tatsächlich zugesprochen werden, da alle davon profitieren und insgesamt weniger Hilfe von außen hinzugezogen werden muss. So hat sich die Einweisung in die technische Handhabung des Mediums in kleinen Gruppen, geleitet von vier kompetenten Personen, als gut erwiesen, wovon gerade die Schüler, die noch ganz ohne Sachkenntnisse waren, profitieren konnten.-

 

 

 

 

4.      Zweite Phase:        Das Internet als Medium zur authentischen Kommunikation  

                           (1. Kontakt: 1. Feb.- 30. Juni 1999; 2. Kontakt: 10. Januar - 30. April 2000)

 

 

Thema:  Relations franco-allemandes           

Kontaktaufnahme zu einer französischsprachigen Lerngruppe (Deutschkurs des Lycée Professionnel Régional Blaise Pascal in Forbach/ Lothringen); Austausch persönlicher Informationen und Diskussion über bestimmte Themen

 

Erwartete Ergebnisse:

 

a)       Sprachliche und sachliche Kompetenz

 

-          Fähigkeit zur Rezeption des zielsprachlichen Textes

 

-          Fähigkeit zur eigenständigen, adressaten- und themenbezogenen Textproduktion auf der Basis des vorhandenen Wissens

 

-          Kenntnis des anderen Kultursystems über den Standpunkt des gleichaltrigen Partners und  Entwicklung der Kritikfähigkeit

 

b)       Methodenkompetenz

 

-          Zunehmende Kompetenz im Umgang mit dem PC im Allgemeinen (s.o.) und im Besonderen

 

c)   Sozialkompetenz

 

-      Fähigkeit zur eigenständigen, verantwortungsbewussten Arbeit im Team

 

-          Fähigkeit, sich auf den französischsprachigen Partner einzustellen

 

-          Steigerung der Motivation zum Lernen der französischen Sprache

 

Erfahrungen bei der Umsetzung:

 

 a) 1. Kontakt: Durchführung:

1.      Kontaktnahme der Lehrer untereinander; gemeinsame Planung und Vorbereitung des Unterrichts;

2.      Technische Einweisung in die E-Mail-Praxis;

3.      Gegenseitiges Kennenlernen der zusammengehörigen Schülergruppen per E-Mail (Selbstdarstellung und Darstellung des Tagesablaufs jeweils in der Muttersprache)

4.      Gemeinsame Bearbeitung der Themen

„Deutschland-Frankreich: Klischees und Vorurteile“;

„Gewalt an Schulen“;

„Internet im Fremdsprachenunterricht“;

z.B.: Bearbeitung eines Textes und dann Abfassen einer E-Mail zum Thema oder 

      Diskussion und gemeinsames Abfassen einer E-Mail zum Thema etc.;

5.      Gegenseitige Kritik per E-Mail;

 

 

b)  2. Kontakt: Voraussichtlicher Ablauf:

 

 Lerngruppe:  GK 13 Französisch an der ERS I (19 Sch.: 17 Mädchen, 2 Jungen);

                        7.Jahr Französisch (Schuljahr 1999/2000)

 

1.      gemeinsame Planung des Besuchs der französischen Schüler in Frankfurt (28.1.2000) per E-Mail;

2.      nach dem Besuch: themengebundene Korrespondenz;

3.      gemeinsame Planung des Besuchs der deutschen Schüler in Forbach (31.3.2000);

4.      nach dem Besuch: gemeinsame Abschlussbetrachtung der 2. Phase;

 

 

c)      Kritik (Stand: 4. Januar 2000):

 

Medium:

Auch nach diesem Teil des Projekts war die Kritik im Großen und Ganzen positiv, wobei die Authentizität des Unterrichts die größte Rolle spielte, aber auch Aspekte wie die Selbstständigkeit bei der Arbeit im Unterricht und die Rolle der Technik für den zukünftigen Beruf den Schülern wichtig waren.

Die Schüler beider Länder haben bei diesem Unterricht festgestellt, dass das Sprechen der Sprache noch kein Verständnis der anderen Kultur beinhalten muss. In einem Fall reagierten französische Schüler verärgert auf die saloppen Formulierungen einer deutschen Schülergruppe, die diese Reaktion wiederum übertrieben fand. Diese kulturell bedingte Unterschiedlichkeit der Reaktion wurde von beiden Lehrer anschließend im Unterricht diskutiert und es konnte ein gegenseitiges Verständnis erreicht werden. Wenn man Lernen als Änderung des Verhaltens definiert, dann hat hier wirkliches interkulturelles Lernen stattgefunden.-

Negativ angemerkt wurde das Fehlen der menschlichen Komponente bei dem Austausch der E-Mails, d.h. es fehlten "persönliche" Komponenten wie Schrift, Photos, Stimme usw., über die sich ein Mensch vor dem anderen definiert. Hier sollte man in den Unterrichtsablauf  das Versenden von handgeschriebenen Briefen und Photos einbringen und, wenn möglich, auch einen Treff der E-Mail-Partnerklassen organisieren.

 

Technik:

Insgesamt sollte man sich beim Ablauf der Unterrichtsreihe Zeit geben, Pannen einkalkulieren, die in einem so sensiblen Bereich eben passieren (Ausfall des Proxy-Servers, Datenstau, zeitliche Verzögerungen beim Versenden der E-Mails). Man sollte also die Partner-E-Mails nicht unbedingt für den nächsten Tag in den Unterricht einkalkulieren, sondern sich ruhig eine Woche Zeit dazwischen lassen, um Probleme, Störungen und auch krankheitsbedingte Ausfälle besser abfangen zu können. Im vorliegenden Projekt wurden die E-Mails am Mittwoch Abend versendet um am Donnerstag Mittag zur Verfügung zu stehen, was eindeutig zu kurzfristig war und Schülern und Lehrern Stress bereitete.

Den Umgang mit der E-Mail-Praxis lernten die Schüler durch den häufigen Umgang ziemlich schnell, nicht nur das Abfassen und Versenden, auch das Sichern und Abspeichern der E-Mails sowie das Anlegen von Ordnern und Ändern von Optionen.

 

Allgemein:

Alle Themen wurden zuerst über Texte, Karikaturen usw. im normalen Unterrichtsablauf und dann, nach Meinungsbildung, mit der E-Mail-Partnergruppe bearbeitet, d.h., die Schüler tauschten  thematisch gebundene E-Mails aus. Dies geschah hauptsächlich in Gruppen, hin und wieder aber auch im Plenum, wo man einen gemeinsamen Brief aufsetzte.

Es empfiehlt sich auch, von vornherein klare Absprachen über den zeitlichen Ablauf zu treffen, da z.B. Ferientermine, Brückentage, Berufspraktika, Fortbildungen usw. in beiden Ländern sehr unterschiedlich liegen können und der Unterricht entsprechend geplant werden muss.

Es ist nicht zu leugnen, dass der mündliche Ausdruck zu Gunsten des schriftlichen etwas in den Hintergrund tritt. Daher sind die terminbedingten Pausen ebenso wie das Aufsetzen eines Briefs im Plenum durchaus sinnvoll zur verstärkten Schulung der anderen Bereiche, speziell des Mündlichen, zu nutzen.

Nebenbei ist zu erwähnen, dass Schüler mit Problemen in der - französischen wie deutschen Rechtschreibung - bei der Bildschirmarbeit weniger Fehler produzierten als vorher, da sie ihre eigenen Wörter groß gedruckt sahen und die eigenen Fehler eher identifizieren konnten.

 

Zur Rolle des Lehrers im computergestützten Unterricht

Bei der Arbeit in beiden Projekten zeigte sich immer wieder die Eigenständigkeit der Arbeit der Schüler am Computer, die weitgehend selber bestimmten, ob, wann und wofür sie den Lehrer dabei brauchten. Die traditionelle Rolle des Lehrers im multimedialen Unterricht muss entsprechend umdefiniert werden, denn er ist nicht mehr Vermittler, sondern eher Organisator von Wissen. Er bereitet den Unterricht so auf, dass die Schüler in die Lage versetzt werden, sich für ihr Thema das gewünschte, selbst gewählte  Wissen selbst zu holen, nicht nur beim Lehrer, auch direkt und unverfälscht aus dem französischsprachigen Ausland.

Als Lehrer wurde man selbst frei für andere Aufgaben, z.B. für die individuelle Betreuung einzelner Schüler, was sich gerade bei lernschwächeren Schülern als gut erwies; für die technische Hilfestellung, die weitere Organisation usw.

Was die Organisation des computergestützten Unterrichts betrifft, so ist der anfängliche  Zeitaufwand nicht zu unterschätzen; besonders, was die Kontaktaufnahme zu einer geeigneten E-Mail-Klasse betrifft: Kenntnisstand, Altersstruktur, Interessen usw. müssen übereinstimmen; vor allem aber sind gerade die französischen Schulen noch nicht großflächig vernetzt, so dass das Angebot an geeigneten Schulen nicht sehr groß ist. 

Nicht zuletzt muss, im Hinblick auf die Effektivität des Unterrichts und die Verantwortung den Schülergruppen gegenüber, auch das Verhältnis zwischen den beteiligten Kollegen stimmen. Im E-Mail-Unterricht wird der Lehrer selbst zum E-Mail-Partner mit der Aufgabe, zusammen mit dem französischen Kollegen den gemeinsamen Unterricht zu planen und zu organisieren und Ziele festzulegen. Auch hier verändert sich die traditionelle Rolle des Lehrers: Er muss sich - ebenso wie die Schüler - auf einen Partner einstellen, der von unterschiedlichen Voraussetzungen und Einstellungen geprägt ist, d.h. mit diesem intensive Absprachen treffen, Planung und Ziele immer wieder hinterfragen, Kompromisse schließen und Veränderungen überlegen bzw. akzeptieren.

 

Vorerfahrungen und Qualifikationen der beteiligten Lehrkräfte

Beide Lehrkräfte hatten zu Beginn des Unterricht keine Erfahrung mit E-Mail-Unterricht; der französische Kollege etwas mehr Kenntnisse im technischen Bereich.

Meine eigenen Vorerfahrungen beliefen sich auf Kenntnisse aus einer innerschulischen Fortbildung über das Internet; was zum Einstieg ausreichte. Alle weiteren Kenntnisse wurden nebenbei erworben, sei es durch kollegiale Unterstützung, Bücher zum Thema oder Ausprobieren, was sicherlich ein ganz wichtiger Faktor ist.

 

 

6.      Ausblick auf die weitere Planung

 

Die weitere Planung sieht einmal eine Fortführung des E-Mail-Kontaktes mit Forbach in Frankreich vor (s.o.); zum Anderen ist ein Kontakt des Französisch-Leistungskurses 12 mit Montréal / Kanada mit einem kanadischen Kollegen bereits geplant und soll Ende Januar starten.

Des weiteren ist für denselben Kurs die Diskussion in französischen Newsgroups vorgesehen, was zeitlich noch nicht terminiert ist, weil die Schüler noch geringe technische Vorkenntnisse haben und erst die Reaktionen auf den Kontakt mit Kanada abgewartet werden sollen.

Für das Fach Spanisch (Anfänger in Klasse 11) war ein Unterricht mit einer Kollegin in Barcelona begonnen worden, der an deren Unzuverlässigkeit und Unflexibilität scheiterte. Nach dieser Erfahrung ist mit dem Spanisch-Fachkollegen an der ERS 1 eine Absprache darüber getroffen worden, dass versucht werden soll sich eine E-Mail-Partner-Schule in Spanien oder Lateinamerika zu sichern, denn es stellt sich das Problem, dass die Sprachen Deutsch und Spanisch im jeweils anderen Land immer erst ab der Oberstufe begonnen werden und der Kontakt schwieriger herzustellen ist, weil die Partnerkollegen diesen Typ Anfangsunterricht eher skeptisch sehen. Wir stehen eher auf dem Standpunkt, dass der Unterricht trotzdem und gerade zu Beginn motivierend sein kann,  aber ganz anders, eben anfängergerecht angelegt werden muss. Dies ist vermutlich mit einem dauerhaften Kontakt zweier Schulen untereinander leichter zu regeln als mit ständig wechselnden Kollegen.

 

 

7.      Akzeptanz/ Unterstützung durch Schulleitung und Kollegium

Die Schulleitung akzeptiert und unterstützt den Unterricht mit Neuen Medien ohne Probleme.

Einige Kollegen in den Fächern Englisch und Spanisch ließen sich in den E-Mail- Bereich einführen und übernahmen das Konzept; ein Kollege im Fach Französisch hatte schon in seinem Referendariat  E-Mail-Kontakte im Unterricht durchgeführt und setzt diesen Unterricht inzwischen fort. Die Akzeptanz steigt kontinuierlich; so gibt es inzwischen Anfragen nach einer schulinternen Fortbildung für Frauen zum Thema "Internet"; ein Kollege interessiert sich für den Einsatz von Newsgroups im Unterricht und möchte in die Handhabung eingeführt werden.

Die PCs im Fremdsprachenraum fanden große Akzeptanz, hauptsächlich zur Informationsbeschaffung aus dem Internet. Der Einsatzmöglichkeit französischer Software (Sprach-, Vokabel-  und Grammatiktrainer) - auch im Wissenszentrum - zieht immer mehr Kollegen an.

Einsatz von Software ist auch für das Fach Spanisch und  Latein angestrebt und soll zum kommenden Schuljahr angeschafft und auf den Fremdsprachen-PCs installiert werden.

 

 

8.      Anhang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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